Avril Lavigne: Durch Ehe erwachsen geworden
Avril Lavigne wurde als rebellisches Rockgirl bekannt. Seit ihrer Hochzeit hat sich aber einiges verändert. Aus dem burschikosen Mädchen wurde eine richtige Frau.

Vor fünf Jahren stürmte die kanadische Sängerin mit ihrer Hitsingle "Complicated" die internationalen Charts. Die Augen der damals 17-Jährigen waren mit dunklem Eyeliner umrandet, und sie war mürrisch und wütend. Das genaue Gegenteil von der (damals) braven Popprinzessinnen wie Britney Spears. Jetzt hat Lavigne ihre dunkle Mähne blond gefärbt und trägt einen Ehering am Finger.
Seit ihrer Hochzeit mit dem Kanadier Derick Whibley ist die Rockerin um einiges reifer und erwachsener geworden. "Als mich die Leute kennen lernten, war ich noch ein Kind. In den letzten fünf Jahren habe ich mich sehr verändert", erzählte die Sängerin der britischen Zeitung "Daily Mail". Dort steht auch zu lesen, sie sei höflicher und entgegenkommender als bei ihren früheren Interviews, bei denen sie oft schnippische Antworten gab. "Jeder kann die Veränderungen in mir sehen, aber innerlich bin ich noch immer die Selbe", sagte Avril.
Lavigne trägt jetzt zwar manchmal High Heels und Abendkleider, aber von ihrer rockigen Art hat sie nichts verloren. "Abseits der Bühne bin ich ziemlich schüchtern. Ich bin vielleicht ein bisschen verrückt, wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin, aber ich bin keine große Rednerin."
Die 22-Jährige plant jetzt ihre Zukunft mit Ehemann Whibley. Die beiden haben sich 2004 kennen gelernt und heirateten vor einem Jahr in Kalifornien. Für Avril ist der Frontman der Punkband Sum 41 der ideale Lebenspartner. "Ich bin so glücklich, und die Dinge laufen gut. Ich weiß nicht, wie die Ehe mein Aussehen beeinflusst, aber es ist so cool mit jemanden zusammen zu sein, der dasselbe macht wie ich", erklärte die Sängerin.
Ihre "Verwandlung" ist auch auf ihrem neuen Album "The Best Damn Thing" zu hören. Auf ihrem Debutalbum waren die Ohrwürmer "Complicated" und "Sk8er Boy" vertreten. Ihr zweites Album "Under My Skin" handelte von ernsthaften Teenager-Problemen. Doch davon hat sie nun genug. "Als ich 'The Best Damn Thing' aufgenommen habe, wollte ich keine langsamen Lieder mehr singen", erzählte Lavigne. Ihre Lieblingssongs auf der Tour seien immer die schnellen Nummern. "Ich wollte nicht, dass dieses Album ernst wird. Ich will, dass es den Leuten Spaß macht, meine Musik zu hören."
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